Tössemer Märli 1990

Räuber Hotzenplotz

Räubermärchen nach dem Kinderbuch von Otfried Preussler
Mundartbearbeitung von Ines Torelli, Regie Rolf Hilpert

Räuber Hotzenplotz 1990 Es beginnt eigentlich harmlos, nämlich mit dem 77. Geburtstag der Grossmutter von Seppli und Chasperli. Die beiden Buben haben ihr eine Kaffeemühle gebastelt, die Musik macht, wenn man daran dreht. Leider gefällt die Mühle auch dem Räuber Hotzenplotz, der sie sich mit gezückter Pistole holt.
Bei der Suche nach dem Räuber zeigt sich, dass Hotzenplotz ein sehr schlauer Räuber ist und der ungeschickte Polizist Dünklimoser keine Chance hat, ihn zu erwischen. So sind es denn die Buben Chasperli und Seppli, die den Räuber nach vielen aufregenden Abenteuern schliesslich fassen können.
Allerdings ist dafür der Chasperli etwas mehr verantwortlich als der Seppli, denn zwischen den beiden Knaben gibt es ein grosses Intelligenzgefälle. Der Chasperli ist klug und der Seppli dumm, dafür aber eifriger. Die Sympathieverteilung ist klar: die Identifikationsfiguren sind der gewitzte Chasperli und der tapsige Seppli. Aber auch den Polizisten Dünklimoser unterstützt man nach Kräften. Der wilde Hotzenplotz ist zwar ein Bösewicht, aber er wirkt eben doch menschlich. Der wirkliche Bösewicht ist der Zauberer Petrosilius Zwackelmann. Er fährt denn zum Schluss auch mit Blitz und Donner zur Hölle.

InfoMitwirkende und Daten
Peter Rothlin